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Was ist das „Innere Kind“? – Wir sind doch erwachsen, was soll das mit dem „Inneren Kind“?

Bei unserer Geburt sind wir noch unser „Inneres Kind“, der Kern unseres Wesens.
Wir alle haben bereits als Baby und später als Kleinkind viele innere Verletzungen erfahren, jeder von uns. Obwohl diese meist nicht bewusst wahrgenommen wurden, machen sie uns trotzdem bis heute, im Erwachsenenalter, zu schaffen. Im Laufe des Lebens verlieren wir u.a. durch Kindheitstraumata oder durch eine wenig liebevolle Erziehung den Kontakt zu unserem Inneren Kind. Wir fühlen uns vielleicht einsam, nicht geliebt, hilflos oder opfern uns auf.

Das Innere Kind ist jener verletzte, bedürftige und oft verlassene Teil in uns, der sich auf tyrannische und selbstzerstörerische Weise äußern kann, dieser Teil will angenommen, verstanden, geliebt und damit erlöst werden.

Was sind Verletzungen, die dazu führen, dass wir unser Inneres Kind in uns „verlieren“, ich will sie hier einmal aufschreiben und jeder wird beim einen oder anderen erkennen, dass auch das für ihn selbst eine Verletzung darstellt.


-beschämen
-einengen
-demütigen 
-erniedrigen
-Liebe entziehen
-Schuldgefühle vermitteln
-nicht ernst nehmen
-kritisieren
-keinen Glauben schenken
-blamieren
-entwerten
-verspotten
-in die Irre führen
-auslachen
-missbilligen
-an der Nase herumführen
-manipulieren

-Gefühle, Wünsche oder Bedürfnisse nicht ernst nehmen oder herabsetzend sagen: „Du sollst das und das nicht sein“, z. B. nicht wütend sein, sagen: „Wenn du doch nur ein besserer Mensch wärst“, o. ä.

-täuschen
-Versprechen nicht halten austricksen
-falsche Hoffnungen wecken
-unterdrücken
-herumschubsen verletzen
-grausam behandeln
-unterdrücken herabsetzen
-einschüchtern
-gönnerhaft behandeln
-bedrohen
-Angst einflößen
-betrügen
-kontrollieren


Diese alten Verletzungen gilt es nun aufzuarbeiten, damit wir wieder frei und in Freude leben können. Wir dürfen unser Inneres Kind lieben und in unser Leben mit einbeziehen. Alte Ängste aus der Kindheit wollen aufgearbeitet und losgelassen werden.

Die meisten von uns haben kaum gelernt, in kritischen Situationen fürsorglich und unterstützend mit sich selbst umzugehen.
Um uns vor Gefühlen von Unbehagen, Furcht oder Schmerz zu schützen, haben wir Mechanismen entwickelt, die uns von unseren Gefühlen abtrennen und somit unsere Lebendigkeit und Lebenslust reduzieren.

Der Prozess der Heilung des Inneren Kindes ist sehr tief greifend und wird es ermöglichen, Kindheitstraumata und die daraus resultierenden falschen Glaubensmuster, die unser gegenwärtiges Leben behindern, offen zu legen und zu heilen.
Das beinhaltet die Arbeit mit unseren Einstellungen (Gedanken), Gefühlen, dem Körper (der Gedanken und Gefühle ausdrückt).

Wenn unser Inneres Kind geheilt ist, verbessert sich die Beziehung zu uns selbst und zu anderen und ein Leben in kraftvoller, bedingungsloser Liebe, Freude und Freiheit öffnet sich. Wenn wir das Innere Kind verstehen lernen und liebevoll annehmen, wie es ist, nicht wie wir es haben wollen, findet eine nachträgliche Heilung statt.
Die Heilung geschieht durch Bewusstwerdung – es ist der Anfang der Heilung.

Im Moment des Verstehens und des Annehmens öffnet sich wie durch ein Wunder unser spirituelles Herz (Chakra) und es strahlt aus einer unerschöpflichen Quelle bedingungslose Liebe aus.
Durch Heilung des Inneren Kindes finden wir unser ursprüngliches, spontanes Lebendig-sein und unsere Offenheit, Lebensbejahung und Lebensfreude wieder. Das Kind in uns ist lebendig! und Das Kind in uns will geliebt werden!