Bei der Inka Stone Massage handelt es sich um eine traditionelle Steinmassage. Energetisch-spirituelle Heilarbeit bringt Körper, Geist und Seele wieder in Einklang.
Die Zeremonie beginnt mit einem schamanischen Ritual: Reinigung und Klärung des Raumes oder Ortes durch räuchern.
Das Arbeiten mit Federn, erwärmtem Aroma-Öl, Edelsteinen und Kristallen und die einzigartigen und speziellen Handgriffe aus der Tier- und Götterwelt der Inkas, machen die Inka Stone Massage zu einer kreativen und ganzheitlichen Behandlungszeremonie.
Ein wichtiger Bestandteil ist auch die traditionelle südamerikanische Musik:
Kern der schamanischen Arbeit ist die Grundannahme der allumfassenden Verbundenheit. Mensch – Natur – Kosmos
Die alten Rituale und das Wissen über die Energie-Heilung der Inka wurden lange Zeit als Geheimnis und grosser Schatz vom Volk der Q'ero (dessen Einwohner stammen direkt von den Inka ab) gehütet und geschützt. Heute nun haben sich die Q'ero der westlichen Welt geöffnet, um ihr Wissen mit uns zu teilen. Dass die Q'ero sich zu erkennen gaben und dies zuließen, lag an einer alten Prophezeiung. Diese sagte ein pachakuti voraus, eine Zeit großer Veränderungen auf der Erde. Eine Zeit in der die Q´ero das Jahrhunderte lang geheimgehaltene Wissen mit den Nachkommen der einstigen Eroberer teilen würden, um in ein goldenes Zeitalter des Zusammenlebens in Frieden und Fülle einzutreten.
Die Rituale begannen mit der Anbetung und Danksagung von Sonnengott Inti, dem Schöpfergott Wiracocha und der Erdgöttin Pacha-Mama. Dabei reinigten die Schamanen den Raum oder Ort durch Räuchern und brachten kleine Opfergaben dar.
Für die Inka-Schamanen gibt es keine starren Regeln, für sie geht es bei der Ritualstruktur nur darum aus dem Kopf auszusteigen um voll und ganz für das offen zu sein was auch immer geschehen mag.
Die Behandlungssteine dienten als Vermittler zwischen den Welten.
Die Götter haben sich der Steine angenommen, sie im Wasser geschliffen, poliert und gereinigt, als Zeichen der Heilung mit Quarzadern versehen. Im Alten Reich waren die Inka die Meister der Steine. Sie verstanden es mit ihnen umzugehen, sie zu formen und vorallem ihre Kräfte zu nutzen. In ihrem Weltbild stellten die Steine die Mittler zwischen Himmel und Erde, zwischen Wiracocha und Pacha-Mama dar. Inti der Sonnengott liess sie einst schmelzen und fliessen, Pacha-Mama kühlte sie ab, formte und heilte sie. Für die Inka Stone Massage verwendet man alle Arten von Basalt- und/oder Flusssteine die auf natürliche Weise im Fluss, See oder Meer geschliffen wurden.
Mit 7 Steinen (der magischen und heiligen Zahl) wurde diese Behandlung ursprünglich durchgeführt. Wichtig war auch die Pflege und Reinigung der Steine: Sie erfolgte mit Quellwasser und Sonnen- oder Mondlicht.
Die Schamanen führten die Inka Stone Massage auf einem Steintisch aus. Der Tisch war mit Vicuna-Fellen oder Decken ausgelegt. Nur die Vicuna-Wolle, die edelste und teuerste im Inka-Reich, musste es sein.
Die Zeremonie wurde immer von Musik aus den Anden und den Regenwäldern Südamerikas begleitet (Flöten, Harfe und Trommeln). Um eine ganz tiefe, anhaltende Wirkung zu erreichen, legte man die Inka Stone Massage auf Vollmond, Sonnwende oder Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang.
Die einzigartigen Handgriffe der Inka Stone Massage entstanden in enger Verbindung zur Tier- und Götterwelt der Anden und des Regenwaldes. Einige heilige Tiere der Inkas: der Altes wegräumende Jaguar, der Condor der Vermittler zwischen den Welten, die heilende Anaconda, die Anspannung nehmende Fledermaus, der Leichtigkeit und Farbe und Mut bringende Colibri oder die Götter der Inka-Religion wie (auf- und untergehende) Sonne, Mond und Berggott Apus. Außerdem die Naturphänomene wie Regen, Blitz, Donner und Hagel.